HPF - Heilpädagogische Förderung
Die HeilPädagogische Förderung richtet sich an Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter.
Gefördert werden sollen Kinder, die in ihrer Familie, im Kindergarten, in ihrer Umgebung auffallen. Sei es durch ihr Verhalten, ihre Sprache, durch allgemeine
Entwicklungsverzögerungen und/oder (drohende) Behinderungen. Die einfach nur anders sind, als andere Kinder.
Heilpädagogik meint nicht heilen im Sinne von reparieren, sondern im Sinne von helfen, mit seinem Problem zurechtzukommen.
Es gibt nicht die Heilpädagogische Förderung. Jedes Kind ist anders und so verläuft auch jede Stunde
individuell auf das Kind ausgerichtet. Ich versuche in meiner Förderung auch auf die unterschiedliche Stimmung einzugehen,die
das Kind zur jeweiligen Stunde „mitbringt“. Das eine Kind braucht eine maximal strukturierte Stunde, (starke Grenzen, Regeln
und Vorgaben). Das andere Kind eine minimal strukturierte Stunde (geringe Regeln, Grenzen und Vorgaben). Am Beginn jeder
heilpädagogischen Förderung steht der Beziehungsaufbau zwischen dem Kind und mir als Therapeutin.
Gerne komme ich für ein Erstgespräch oder zur Beobachtung zu Ihnen. Danach folgt eine Terminvereinbarung für eine erste
Kennenlernstunde. Aus meinen eigenen Beobachtungen und Ihrem Erfahrungswert wird dann ein individueller Förderplan
aufgestellt. In den meisten Fällen versuche ich das Kind spielerisch in seinen Defiziten zu fördern.
Hierbei kommen möglicherweise zum Einsatz:
- Regelspiele
(z.B.Monopoly, Mensch ärgere Dich nicht,..)
- Konstruktionsspiele (Lego, Bauklötze,...)
- Handpuppen
- Graphomotorische Übungen
- Steckspiele
- therapeutische Kartenspiele
- Arbeitsblätter
- LÜK-Kästen
- Puzzle
- kreative Gestaltung
- Entspannungsübungen
- Bilderbücher/Geschichten
- u.v.m.
Meine oberste Priorität ist immer die Wertschätzung des Kindes. Neben der Wertschätzung ist es mir besonders wichtig, dass das
Kind gerne kommt und sich wohlfühlt. Denn nur in einer angenehmen Atmosphäre kann man auch arbeiten.
Mögliche
Auffälligkeiten können unter anderem sein:
im feinmotorischen Bereich
- malt beim Ausmalen sehr oft über die Begrenzungslinie
- kann einen Stift nicht richtig halten
- mag nicht malen
- drückt mit dem Stift zu sacht oder zu fest auf
- kann Linien (beim Schreiben) nicht einhalten
- verkrampft und ermüdet schnell beim Malen und Schreiben
- ...
im grobmotorischen Bereich
- fällt oft hin oder stolpert
- stößt sich andauernd
- kann kein Gleichgewicht halten
- mag sich nicht gerne bewegen
- ...
im sozial-emotionalen Bereich
- traut sich allgemein wenig zu
- ist sehr schüchtern
- traut sich auch in vertrauter Umgebung nicht sprechen
- weint schnell
- kann nicht verlieren
- findet schlecht Kontakt zu anderen
- ...
im kognitiven Bereich
- kann sich schwer konzentrieren - ist leicht ablenkbar
- hat wenig Ausdauer
- verwechselt Farben und Formen oder kann diese nicht sicher benennen
- ...
Wenn Sie zu Hause oder in Ihrer Einrichtung ein Kind haben, auf das eines oder mehrere der oben genannten Symptome zutrifft, dann nehmen Sie zu
mir Kontakt auf. Gemeinsam mit Ihnen, den Eltern oder Betreuern, werde ich versuchen, bestehende Entwicklungsdefizite auszugleichen,
bzw. zu verringern. Um dieses Ziel zu erreichen ist eine gute Zusammenarbeit und ein regelmäßiger Austausch mit Ihnen
besonders notwendig. So soll auch am Beginn und zum Ende jeder Stunde die Möglichkeit der gegenseitigen Rückmeldungen ein
wichtiger Aspekt sein.